Prof. Dr. phil. Elgin von Gaisberg – Projekte

Forschungsschwerpunkte
– Übergeordnet: archäologische Bauforschung an Einzelbauwerken, z.T. baubegleitend, verknüpft mit Archivforschung
– Romanische Architektur, Steinarbeitung, Konstruktionen, Werkprozesse
– Berliner Schlösser des 17./18. Jahrhunderts, Baugeschichte, Baukonstruktionen und Bauformen
– Architektur des 19. Jahrhunderts – Karl Friedrich Schinkels Altes Museum in Berlin: Baukonstruktionen, Werkprozesse und Bauformen, antike Vorbilder
– Bauforschung und Site Management auf Ausgrabungsplätzen
– topographische Entwicklung des antiken Heiligtums Didyma

 

Didyma, Türkei

Site Management für den Ausgrabungsort Didyma
– touristische Erschließung, Sicherung und Pflege von Ruinen und Bauteilen: Ortsanalyse, Dokumentation, Grabungsgeschichte, Fragestellung, Konzept, Maßnahmeplanung und Durchführung: Grundlagenermittlung, Fragestellung sowie Konzept und Durchführung, seit 2012
– Bauforschung und topografische Entwicklung des Apollonheiligtums Didyma im Akademieprojekt “Kulte im Kult”
– Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste geförderten Projektes “Kulte im Kult”, Leitung Prof. Dr. Helga Bumke, Inst. f. Klass. Archäologie, Universität Halle, seit 2013
– Ausgrabung auf dem sogenannten Taxiarchis-Hügel an der Heiligen Straße, zusammen mit Prof. Dr. Helga Bumke, Inst. f. Klass. Archäologie, Universität Halle, Grabungsleiterin seit 2013,
– Finanziert vom Deutschen Archäologischen Instituts Berlin, 2000-2003
– Kooperation mit Dr. Harald Stümpel, Universität Kiel (geophysikalische Prospektion)

 

Das ernestinische Wittenberg. Die Universität und die Stadt: 1486-1547, seit 2009

Interdisziplinäres Forschungsprojekt des Landes Sachsen-Anhalt und der Stiftung LEUCOREA Wittenberg;
Beteiligte Fächer: Historische Bauforschung (TU Berlin, Prof.Dr.-Ing. Dorothee Sack, Prof. Dr. Elgin von Gaisberg), Rechtsgeschichte, Kunstgeschichte, Archäologische Mittelalter/frühe Neuzeit (MLU Halle-Wittenberg, Prof.Dr. iur.. Heiner Lück, Prof. Dr. Leonhard Helten, Prof.Dr. Hans-Georg Stephan), Landesgeschichte und Kirchengeschichte (Universität Leipzig, Prof. Dr. Enno Bünz, Prof. Dr. Armin Kohnle) und der Stiftung Leucorea (Vorsitz: Prof. Dr. Ernst-Joachim Waschke)
Teilprojekte Bauforschung:
– Stadtpfarrkirche St. Marien und Kirchhof, baubegleitend, bauhistorische Untersuchungen und Archivalienauswertung, seit 2010
– Das collegium Fridericianum, Rekonstruktion anhand historischer Pläne und Schriftquellen, 2015-2017
– Die Kelleranlagen von Wittenberg. Doktorarbeit von Dr. des. Dipl.-Ing. (FH) Antonia Brauchle M.Sc., 2009-2014
– Das Augusteum in Wittenberg. Doktorarbeit von Dipl.-Ing. Isabelle Frase, seit 2010-2017
– Fronleichnamskapelle auf dem Kirchhof. Dipl.-Ing. Konstantin Wächter M.Sc., 2014-2017
– Der Umbau des Rathauses in den 1920er Jahren. Masterarbeit von Claudia Gattner M.A., Masterstudiengang Denkmalpflege 2012-14

 

Berlin-Brandenburg
Drittmittelprojekte des Fachgebietes Historische Bauforschung zus. mit dem Fachgebiet Bau- und Stadtbaugeschichte der TU Berlin, Prof. Dr.-Ing. Dorothee Sack, Prof. Dr.-Ing. Johannes Cramer, gemeinsam mit Absolventen des Masterstudiums Denkmalpflege der TU Berlin

Schloss auf der Pfaueninsel, bauhistorische und bauarchäologische Untersuchungen 2013-14
Schloss Charlottenburg, bauhistorische und bauarchäologische Untersuchungen: Neuer Flügel, 2004-2006
– Kellergeschoss der Schlossanlage 2009-2010
– baugeschichtliche Untersuchung der gesamten Fassaden, 2010-2011, baubegleitend 2015
Schloss Schönhausen, bauhistorische und bauarchäologische Untersuchungen: 2005-2009
Altes Museum, “auf der Suche nach dem Schinkel-Bau”, bauarchäologische Untersuchungen (z.T. baubegleitend) mit Archivalienauswertung zu Bau- und Umbauphasen, (verborgenen) Konstruktionen, Planung und Ausführung, Werkprozesse, Vorbilder und ihrer Umsetzung am Schinkel-Bau, 1999-2007

Jüdischer Friedhof Weißensee. Typologisierung und Systematisierung der Grabsteinformen und Grabarchitekturen für die Entwicklung einer Datenbank, Aufnahme von Grabsteinen und sämtlicher Grabarchitekturen, Auswertung zur Verteilung und Entwicklung von Grabmalformen u.a.m.
Im Auftrag des Fachgebiets Bau- und Stadtbaugeschichte der TU-Berlin, Prof. Dr.-Ing. Johannes Cramer, gemeinsam mit studentischen und wissenschaftlichen Mitarbeitern des Fachgebiets, in Kooperation mit dem Landesdenkmalamt Berlin und dem Centrum Judaicum, 2008-2011